100 Jahre CVJM Duisburg

Tageslosung

Er gedenkt ewiglich an seinen Bund, an das Wort, das er verheißen hat für tausend Geschlechter.
Psalm 105,8

Mit Ebola kommt der HUNGER!

Die Ebola-Epidemie in Westafrika wird immer bedrohlicher. Die Seuche breitet sich unkontrolliert aus. Die Dunkelziffer ist riesig. Auch der YMCA in Sierra Leone engagiert sich über seine Kräfte bei der Aufklärung der Bevölkerung im Umgang mit der Krankheit und spielt damit in dieser gefährlichen Situation eine wichtige und anerkannte Rolle im Lande.

Der CVJM Deutschland hilft bereits bei der Finanzierung dieser Arbeit, die von vielen jungen Erwachsenen des YMCA getan wird. Damit ist der YMCA auch mit Hilfe des CVJM direkt an der "Ebola-Front" aktiv.

Aber ein genauso großes Problem ist der Hunger. Christian Kamara, Generalsekretär des YMCA Sierra Leone schreibt: „Unsere Wirtschaft geht bergab. Innerhalb der letzten Tage wurden Geschäfte geschlossen und noch viel mehr. Verschiedene Güter werden rar. Im Land hungern Menschen, denn über 50 % von unseren Bürgern sind von täglichen Verkäufen/Umsatz abhängig und bestreiten ihren Lebensunterhalt von diesen Geschäften.“

Und Alimamy Sartie, Vorsitzender des YMCA Kalanda Town schreibt „Meine Befürchtung ist, dass der Hunger viele Menschen töten wird, wenn wir nichts unternehmen."

Alimamy Sartie, Vorsitzender des YMCA Kulanda Town, Bo, schreibt: "Ich denke, Ihr habt von dem entsetzlichen Ebola Virus gehört, der das Leben der Menschen in der Region Sierra Leone, Liberia und Guinea zerstört. Dazu kommt, dass Kailahun und Kenema unter Quarantäne gestellt wurden, wo die meisten der hiesigen Nahrungsmittel produziert werden. Dadurch steigen die Preise für Lebensmittel fast jeden Tag und die Einkommenslage der Menschen, besonders unserer Mitglieder, ist sehr niedrig.“

Vor der Not der Schwestern und Brüder dürfen wir uns nicht verschließen und wollen helfen. Bereits während des verheerenden Rebellenkrieges hat der CVJM-Westbund bewährt Nahrungsmittelhilfe für YMCA-Familien geleistet. Der "Solidarity Rice" von damals ist immer noch in den Köpfen und Herzen der Leute und war ein wichtiges schmeckbares Zeichen der Solidarität in großer Not, denn Reis ist das Grundnahrungsmittel.

Diese Aktion möchten wir jetzt wiederholen, um noch mehr Menschen helfen zu können! Unser Ziel ist es, 450 YMCA-Familien mit einer Monatsration Reis zu versorgen. Das kostet etwa 25,- € pro Familie und rettet viele Menschenleben.

Der CVJM Duisburg unterstützt diese Aktion des CVJM Westbundes und des YMCA Sierra Leone. Wenn Sie den Menschen in den von Ebola betroffenen Gebieten ebenfalls helfen möchten, dann spenden Sie für diese Arbeit. Bei uns eingehende Spenden werden zu 100 % zeitnah an den CVJM Westbund weitergeleitet:

Kontoverbindung:

KD-Bank Duisburg eG
BIC: GENODED1DKD
IBAN: DE41350601901010954025

Verwendungszweck: Sierra Leone - Reis

Flyer mit allen Informationen